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Das Aufarbeiten von Klischees und Druck-Utensilien

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Die Bilder vergrößern sich durch Anklicken.

 

Das leidige Thema Reinigung

Wenn wir in unserer Werkstatt Dinge säubern wollen, dann ist Alles außer frischer Farbe recht mühselig. Vielfach werden sogar intensivste und gefährliche Lösungsmittel wie z.B. Nitroverdünnung eingesetzt. Lackflächen werden so ruiniert, von den gesundheitlichen Schäden und der Feuergefährlichkeit ganz zu schweigen.

 

Es gibt aber einen deutlichen besseren Weg: „Ambassador dickflüssig“.

 

Der „selbsttätige“ Reiniger

Ein kurzer Auszug aus der Produktbeschreibung:
„ … zur Reinigung und Pflege aller lackierten, geschliffenen und polierten Oberflächen von Maschinen und Werkzeugen sowie sämtlicher Teile aus Metall, NE-Metall, Edelstahl, Chrom und Kunststoff …“
 

Ambassador löst selbsttätig und rasch selbst jahrealte Ölansätze, Verharzungen und Schmutz. Wir haben beste Erfahrungen bei alter Farbe und versifften Rakelkästen gemacht.
 
Da der Reiniger gift-, laugen und säurefrei ist, lassen sich sogar empfindliche Kunststoff-Oberflächen und Linolschnitte damit aufarbeiten.
 
Er ist hautfreundlich, bildet keine Dämpfe, fällt unter keine Gefahrstoff- oder Gefahrgutverordnung.
 
Einfach die Dose gut schütteln, und los geht's.

 

 

 

 

Alte Klischees

Zur Anschauung haben wir ein paar alte Zink-Klischees aus der Kiste gekrabbelt. Die Struktur-Messinglinien im Vordergrund sind wie die Klischees „normal“ verschmutzt, also wie üblich nach dem Druck - vor vielen Jahren - gewischt und als sauber befunden.
 
Sauber ist aber anders.
 
Zur Demonstration der Werkzeugreinigung legen wir noch den Haltegriff einer alten Walze dazu.

 

 

 

 

Einpinseln

Nach dem Aufschütteln der Dose wird der Reiniger dünn und gleichmäßig - mit Pinsel oder Tuch - auf die verschmutzten Flächen aufgetragen.

 

Hier machen wir es zu Demonstrationszwecken nur halbseitig.

 

 

 

 

 

Einwirken lassen

Die behandelten Teile paar Minuten in Ruhe lassen.
 
Dabei darf der Reingerfilm ruhig antrocknen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freiwischen

Jetzt die bestrichenen Flächen mit einem Tuch, bei Strukturen mit einem Natur-Borstenpinsel oder einer Kunststoffborsten-Bürste, reinigen.
 
Glatte Flächen erhalten durch Nachwischen mit einem trockenen Tuch noch einen Oberflächenglanz obendrauf. Der Reiniger konserviert nämlich die behandelten Teile auch.
 
„Reinigt - pflegt - nährt - schützt“ nennt das der Hersteller.
 

 

 

 

Fertig - oder Wiederholen

Die Klischees werden nach kompletter Behandlung fast wie neu.
 
Das Aussehen ist die eine Sache. Wichtiger für uns: Alle Feinheiten, die vorher mit Altfarbe teils ausgefüllt, teils verengt waren, drucken frei und sauber aus. Wir sehen das Original-Druckbild wieder.
 
Bei alter Schrift und zulaufendem Schriftbild kann die geschlossene Form eingepinselt und dann gebürstet werden. Damit hellt es sich auf, und gerade bei kleineren Schriftgraden zeigt das kleine e und a wieder Licht im Auge. Soweit die Lettern nicht zu sehr abgenutzt, also mechanisch rund gedruckt sind.
 
Die Handwalzen-Halterung zeigt auf dem Bild noch Farbreste. Eine über Jahre angesammelte Kruste aus übereinanderliegenden Farb-Schichten verschwindet nach einer einzelnen Behandlung nicht restlos. Hier kann man den Reiniger noch mal auftragen, auch etwas stärker, und einen Moment länger einwirken lassen.

 

 

 

 


Die in diesen Hinweisen enthaltenen Vorschläge sind allgemeiner Natur und garantieren kein bestimmtes Ergebnis.

 

  zuletzt aktualisiert: 26.04.2013